NAHTSTELLEN - Fotos für die Pressefreiheit

Aufmerksamkeit weltweit

Reporter ohne Grenzen verteidigt das Recht auf freie Meinungsäußerung und freie Berichterstattung weltweit – unabhängig von wirtschaftlichen, religiösen oder politischen Interessen.

Wir beobachten und dokumentieren kontinuierlich die Situation der Medienfreiheit in über 150 Ländern. Bei unseren Recherchen arbeiten wir mit mehr als 120 Korrespondentinnen und Korrespondenten sowie zahlreichen lokalen Nicht-Regierungs-Organisationen zusammen. Zudem schicken wir Untersuchungsmissionen an die Brennpunkte vor Ort.

Wenn Journalistinnen und Journalisten bedroht, verfolgt oder inhaftiert sind, mobilisieren wir innerhalb kürzester Zeit internationale Unterstützung. Wir alarmieren die Öffentlichkeit, wenn Zeitungen zensiert, Sender verboten oder Mediengesetze missbraucht werden.

Wir erzeugen Druck auf die Verantwortlichen und setzen das Thema auf die politische Agenda – national wie international. Wir sind bekannt für den langen Atem, der oft notwendig ist, um Regierungen und internationale Organisationen zum Handeln zu bewegen.

Hilfe vor Ort

Ohne Medien, die frei von Zensur arbeiten, kann die Weltöffentlichkeit nicht vielfältig informiert werden. Deshalb gehört der Schutz von Journalistinnen und Journalisten zu unseren wichtigsten Zielen Opens external link in new window.

Wir organisieren Rechtsanwälte, zahlen Kautionen und schicken Prozessbeobachter, wenn Journalistinnen und Journalisten wegen unbequemer Berichte oder Recherchen inhaftiert werden. Bei akuter Bedrohung für Leib und Leben holen wir sie aus der Schusslinie und bringen sie außer Landes.
Wir fördern unabhängige Medien, die durch Zensur, Verbot oder ständige Schikanen in ihrer Existenz bedroht sind oder deren Produktionsmittel zerstört wurden – sei es durch Anschläge oder Krieg.

Die meisten Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten bleiben ungestraft. Wir setzen uns dafür ein, dass Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden und stellen uns vor Gericht an die Seite der Opfer und ihrer Angehörigen.

Fotos für die Pressefreiheit

Seit 1994 veröffentlicht Reporter ohne Grenzen jährlich zum 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, den Band „Fotos für die Pressefreiheit“Opens external link in new window


International renommierte Fotografinnen und Fotografen wie Sebastião Salgado, Nan Goldin, Susan Meiselas, James Nachtwey und Boris Mikhailov stellen ihre Arbeiten unentgeltlich zur Verfügung. Die Erlöse aus dem Verkauf der Bände kommen direkt unserer Menschenrechtsarbeit zugute.


Die Deutsche Gesellschaft für Photographie hat Reporter ohne Grenzen für den "vorbildlichen Einsatz der Fotografie in der Publizistik" mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis ausgezeichnet.

ROG in Deutschland

Von Berlin aus liefert Reporter ohne Grenzen aktuelle Meldungen, Hintergründe und Untersuchungsberichte zur Situation der Pressefreiheit weltweit.

Mit Protestschreiben, Veranstaltungen, Aktionen und Ausstellungen schaffen wir Aufmerksamkeit bei Politikern und in der Öffentlichkeit. Mit unserem Nothilfefonds unterstützen wir Journalistinnen und Journalisten gezielt.

Verstärkt engagieren wir uns für mehr Pressefreiheit in den Ländern Osteuropas und Zentralasiens.

Reporter ohne Grenzen Deutschland wurde 1994 gegründet, hat über 600 Mitglieder und finanziert sich über Spenden, Mitgliedsbeiträge und den Verkauf der Bildbände „Fotos für die Pressefreiheit“.

Ein Kuratorium mit Vertreterinnen und Vertretern namhafter deutscher Medien unterstützt unsere Arbeit Opens external link in new window

Weitere Informationen ...

... über uns und unsere Arbeit finden Sie unter www.reporter-ohne-grenzen.de